Am Anfang steht eine Vorlage – ein Foto oder ein Gemälde. Entscheidend ist nicht der Nachbau, sondern die Annäherung.
Alles entsteht aus Raum, Licht und einem Modell. Um dem Original so nah wie möglich zu kommen, braucht es Erfahrung – versierte Studiofotografen führen durch das Setup.
Sobald man sich auf eine Idee geeinigt hat, beginnt die Transformation. Dafür bietet das Lichtwert-Studio auf über 160 m² mit einem schwarzen und einem weißen Setup sowie umfangreichem Equipment ideale Voraussetzungen.
Ingo schlägt für das anspruchsvolle Black-&-White-Setup einen bühnenartigen Aufbau vor: Spot, Gobo (das ist ein Lichtformer, der gezielte Lichtsetzung erlaubt) und rückwärtige Beleuchtung.
Die ersten Ergebnisse sind zu dunkel. Wir brauchen, frei nach Goethe, „Mehr Licht“.
Schnell wird ein großer Schirm aufgebaut, der die Szene weich aufhellt. Das Ergebnis wird mit der Vorlage verglichen. Schon viel besser.
Faszinierend ist der Entstehungsprozess – das Ergebnis gerät zur Nebensache. Lohn der Arbeit: Eigene Aufnahmen, die im heimischen Digital-Labor perfektioniert werden.
Die Session dauert zwei Stunden, diesmal geleitet von Steffen Abel, Steffen Weber und Robin Müller. Emely Freidinger, unser Modell an diesem Abend, nimmt die Herausforderung gerne an. Sie schreibt über sich:
„Ich habe ein Faible für alles, was nicht alltäglich ist, liebe kreative Herausforderungen und bringe in jedes Shooting meine volle Energie und Ausdrucksstärke ein.“
Am Ende haben wir alle etwas dazugelernt – nicht trocken, didaktisch, sondern mit einem guten Schuss Kreativität und Poesie.
Das ist Lichtwert at it’s best.