Satzung des Vereins „Lichtwert“

in der Fassung der Gründungsversammlung vom 21.05.2009 , geändert am 13.01.2010, geändert am 17.07.2011.

§ 1 NAME UND SITZ DES VEREINS

Der Verein ist am 21.05.2009 in Karlsruhe gegründet worden und führt den Namen Lichtwert. Er hat seinen Sitz in Karlsruhe. Der Verein soll in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Karlsruhe eingetragen werden.

§ 2 ZWECK UND GEMEINNÜTZIGKEIT

  1. Zwecke des Vereins sind die Förderung von Kunst und die Förderung der Volksbildung. Der Verein bezweckt die Pflege und Förderung der Fotografie als künstlerisches Ausdrucksmittel, sowie das Interesse für die Fotografie zu wecken, zu verbreiten und zu praktischer Betätigung anzuregen. Die Satzungszwecke werden verwirklicht insbesondere durch
    • die Herstellung und Veröffentlichung von künstlerischen Photographien in öffentlichen Ausstellungen.
    • Herstellung und Pflege einer Internetplattform zur Präsentation von Photographien.
    • die Durchführung von Dia-, Beamer- und Tonbildschauen.
    • die Planung und Durchführung von öffentlichen Exkursionen zu bestimmten, gemeinsam erarbeiteten Themenbereichen.
    • die Darstellung und Beurteilung von künstlerisch gestalteten Schwarz-Weiß- und Farbbildern oder anderen künstlerisch gestalteten Arbeiten aus dem Bereich der Photographie im analogen und digitalen Bereich.
    • die Durchführung und Beteiligung an künstlerischen Wettbewerben.
    • die Heranführung von Jugendlichen an die künstlerische Photographie.
    • Schaffen und Erhalten einer öffentlichen Bibliothek mit zeitgemäßer Fachliteratur.
    • Veranstaltung von Seminaren zur Fortbildung.
  2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  3. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nich t in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  4. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  5. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 GESCHÄFTSJAHR

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 4 MITGLIEDSCHAFT

  1. Mitglied können natürliche Person sowie Firmen und Institutionen auf schriftlichen Antrag werden. Natürliche Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, bedürfen der schriftlichen Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter.
  2. Zu Ehrenmitgliedern können mit ihrer Zustimmung Personen ernannt werden, die sich durch besondere Leistungen für den Verein verdient gemacht haben. Sie sind von der Zahlung der Aufnahmegebühr und des Mitgliedbeitrages befreit und haben Stimmrecht in der Mitgliederversammlung.
  3. Zu Mentoren können Mitglieder und Ehrenmitglieder ernannt werden, die sich in besonderem Maße für den Verein einsetzen.
  4. Über Aufnahme und Änderung des Mitgliedstatus entscheidet der Vorstand, bei Änderung zum Mentor zusammen mit den Mentoren. Ablehnungen müssen nicht begründet werden. Aufnahme und Änderung des Mitgliedsstatus zum Mentor erfordert Einstimmigkeit. Wird über die Rückstufung von Mentoren entschieden, sind diese für diese Entscheidung nicht stimmberechtigt.
  5. Die Mitglieder haben alle Rechte und Pflichten, die sich aus der Satzung ergeben.
  6. Die Mitglieder verpflichten sich,
    • zur Erfüllung aller satzungsmäßigen Pflichten und sonstige, satzungsmäßig erlassene Bestimmungen.
    • den Zweck des Vereins zu fördern.
    • die fälligen Beiträge und Gebühren rechtzeitig zu entrichten.
  7. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge und Gebühren bestimmt die Gebührenordnung. Diese wird vom Vorstand erarbeitet und durch die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit bestätigt. Im Falle der Nichtbestätigung bleibt die bisherige Gebührenordnung in Kraft und es wird ein Ausschuss gebildet, der eine neue Gebühren ordnung zur nächsten Mitgliederversammlung erarbeitet.

§ 5 BEENDIGUNG DER MITGLIEDSCHAFT

Die Mitgliedschaft erlischt
  • durch schriftliche Kündigung, die Austrittserklärung kann nur zum 30. Juni bzw. 31.12. des laufenden Jahres mit 6-wöchiger Frist erfolgen. Bei Mentoren muss die Kündigung mit 6-monatiger Frist erfolgen. Bei nicht fristgerechter Kündigung wird diese erst zum Ende des darauf folgenden Halbjahres wirksam.
  • auf Beschluss des Vorstandes wegen Nichtzahlens der Beiträge und Gebühren innerhalb der hierzu vorgesehen Fristen. Bei Nichtzahlung erfolgt eine einmalige, schriftliche Mahnung. Nach erfolgloser Mahnung hat der Vorstand das Recht, ohne weitere Ankündigung die
    Streichung aus der Mitgliederliste zu beschließen. Die Streichung erfolgt spätestens bei 6-monatigem Rückstand. Alle Rechte des Vereins auf die Beitragsrückstände und die Einziehung auf gerichtlichem Wege bleiben bestehen.
  • auf einstimmigen Beschluss des Vorstandes aufgrund
    vereinsschädlichen Verhaltens. Das betroffene Mitglied ist für diese Entscheidung nicht stimmberechtigt.
  • durch Tod.

§ 6 MITTEL DES VEREINS

  1. Alle Leistungen, die die Mitglieder aufzubringen haben, werden von der Mitgliederversammlung bestimmt und in ihrer Höhe festgesetzt.
  2. Überschüsse aus den Vereinsveranstaltungen werden dem Vereinsvermögen zugerechnet.
  3. Die Mittel, deren der Verein zur Erreichung seines Zweckes bedarf, können wie folgt beschafft werden:
    1. Die Aufnahmegebühren sind in der von der Mitgliederversammlung festgesetzten Höhe bei Aufnahme als ordentliche Mitglieder zu zahlen. Aufnahmegebühren werden nicht zurückerstattet.
    2. Die Mitgliedsbeiträge müssen von allen Mitgliedern mit Ausnahme der Ehrenmitglieder in der jeweils geltenden Höhe gezahlt werden. Der Beitrag ist jährlich im Voraus zu zahlen und für den Eintrittsmonat voll zu entrichten.
    3. Falls Umlagen notwendig sein sollten, sind diese von der Mitgliederversammlung festzulegen.
  4. Bei der Beschaffung dieser Mittel ist der Vorstand berechtigt, unter Beachtung strenger Maßstäbe, Zahlungserleichterungen oder teilweise Erlass mit 2/3 Mehrheit zu beschließen, soweit dies besondere Umstände geboten erscheinen lassen.
  5. Einrichtungen und Räumlichkeiten des Vereins werden nach einer durch den Vorstand zusammen mit den Mentoren erlassenen Hausordnung betrieben.

§ 7 ORGANE DES VEREINS

  1. Die Organe des Vereins sind:
    • Mitgliederversammlung
    • Vorstand
    • Ausschüsse
  2. Alle Funktionen in der Vereinsorganisation sind ehrenamtlich und nur von Mitgliedern auszuüben.

§ 8 MITGLIEDERVERSAMMLUNG

  1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Willensbildungsorgan des Vereins.
  2. Eine ordentliche Mitgliederversammlung ist alle 2 Jahre abzuhalten. Hierzu sind unter Einhaltung einer Frist von 4 Wochen und unter Bekanntgabe der Tagesordnung alle Mitglieder schriftlich durch den Vorstand zu laden. Tagesordnungspunkte können jederzeit, auch in der Sitzung ergänzt werden.
  3. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn zu ihr ordnungsgemäß eingeladen worden ist. Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der 1. Vorsitzende, im Falle seiner Verhinderung sein Vertreter.
  4. Aufgaben der ordentlichen Mitgliederversammlung über die gesetzlichen Vorschriften hinaus können unter anderem sein:
    • Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes des Vorstandes
    • Entlastung des gesamten Vorstandes oder einzelner Vorstandsmitglieder je nach Rechnungslage
    • Entgegennahme des Berichtes der Rechnungsprüfer
    • Genehmigung des Haushaltsplanes
    • Festlegung der Beiträge, Gebühren und sonstiger Abgaben
    • Wahl des Vorstandes und der Rechnungsprüfer in den in der Satzung hierfür vorgesehenen Zeitabständen
  5. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung wird durch den Vorstand mit einer Ladungsfrist von mindestens 5 Werktagen unter Bekanntgabe der Tagesordnung einberufen. In gleicher Weise ist binnen 6 Wochen eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn mindestens ein Zehntel der stimmberechtigten Mitglieder dies schriftlich unter Angabe der Tagesordnung beim Vorstand beantragen.
  6. Für Abstimmung und Wahlen in den Mitgliederversa
    mmlungen gilt folgendes:
    • Abstimmungen werden auf Anforderung von einem stimmberechtigten Mitglied geheimdurchgeführt. Eine entsprechende Anforderung ist vor jeder Abstimmung durch den Versammlungsleiter in offener Weise festzustellen.
    • Für Wahlen und Abstimmungen ist einfache Stimmenmehrheit der abgegebenen, gültigen Stimmen erforderlich, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt. Stimmenthaltung zählen
      bei der Ermittlung der Stimmenmehrheit nicht mit.
    • Bei Stimmengleichheit wird der Vorgang einmal wiederholt. Bei erneuter Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
    • Die Wahl eines nicht in der Mitgliederversammlung anwesenden Mitgliedes ist nur möglich, wenn von dem betroffenen Mitglied vor Durchführung der Wahl, eine schriftliche Erklärung zur Bereitschaft zur Kandidatur für ein genau bezeichnetes Amt und zur Annahme des Amtes im Falle der Wahl vorliegt. Für jedes Vorstandsmitglied ist ein eigener Wahlgang durchzuführen.
    • Für ein Vorstandsamt gilt als gewählt, wer die einfache Stimmenmehrheit erlangt. Wird diese von keinem Bewerber erreicht, so erfolgt bei Kandidatur mehrerer Bewerber eine Stichwahl zwischen den beiden Bewerbern mit den höchsten Stimmenzahlen. Gewählt ist nunmehr der Bewerber, der mehr Stimmen als der Andere erreicht hat. Bei Stimmengleichheit wird die Stichwahl einmal wiederholt. Bei erneuter Stimmengleichheit ist die Wahl durch Los zu entscheiden.
    • Lehnt ein gewählter Bewerber die Annahme des entsprechenden Amtes ab, so hat eine Neuwahl zu erfolgen.
    • Eine Wahl ist rechtsgültig, sofern nicht unmittelbar in der Versammlung von einem oder mehreren stimmberechtigten Mitgliedern gegen die Durchführung oder das Ergebnis der Wahl Einspruch erhoben wird. Sollte der Wahlausschuss den Einspruch für begründet halten, so haben Neuwahlen zu erfolgen.
    • Ein stimmberechtigtes Mitglied kann, falls es nicht in der Lage ist, an der Mitgliederversammlung teilzunehmen, einem anderen Mitglied, welches berechtigt ist, an einer Mitgliederversammlung teilzunehmen, eine schriftliche Vollmacht zur Vertretung seiner Mitgliedschaftsrechte erteilen. Diese Vollmacht gilt nur für die darin genannte Mitgliederversammlung und ist nicht auf ein weiteres Mitglied übertragbar. Ein Mitglied darf nicht mehr als 3 Vollmachten übernehmen.

§ 9 VORSTAND

  1. Der Vorstand i.S.d. BGB besteht aus
    • 1. Vorsitzendem
    • SchatzmeisterZum erweiterten Vorstand gehören weiterhin:
    • 2. Vorsitzender
    • Sprecher für Öffentlichkeitsarbeit
    • Schriftführer
  2. Die Amtszeit für den Vorstand beträgt 2 Jahre. Eine Wiederwahl ist zulässig.
  3. Der Vorstand i.S.d. BGB handelt mit Gesamtvertretungsmacht. Er ist nicht berechtigt, Kredite aufzunehmen. Der 2. Vorsitzende, Sprecher und Schriftführer sind nicht vertretungsberechtigt.
  4. Ein Vorstandsamt endet durch Tod, Abwahl, Austritt aus dem Verein oder Amtsniederlegung. Bei Ablauf der Amtszeit bleibt jeder Vorstand so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand bestellt ist.
  5. Der Vorstand leitet den Verein und besorgt die Geschäftsführung. Er gibt sich eine Geschäftsordnung. Diese ist den Mitgliedern bekannt
    zu geben. Der Vorstand beruft die Mitgliederversammlung ein und führt die Versammlungsbeschlüsse aus. Er verwaltet das Vereinsvermögen und lenkt das gesamte gesellschaftliche Geschehen des Vereins.
  6. Der Vorstand ist berechtigt, während seiner Amtszeit ein freiwerdendes Amt im Vorstand provisorisch neu zu besetzen. Innerhalb von drei Monaten haben Neuwahlen zu erfolgen.

§ 10 AUSSCHÜSSE

Ausschüsse können, soweit dies die Belange des Vereins erfordern von der Mitgliederversammlung im Einvernehmen mit dem Vorstand oder unmittelbar vom Vorstand eingesetzt werden. Es gibt ständige Ausschüsse und solche, die für die Bearbeitung einer einzelnen Aufgabe eingesetzt werden. Die Tätigkeit der Letztgenannten endet mit Erfüllung der ihnen gestellten Aufgabe nach Entlastungsbeschluss des Vorstandes.

§ 11 RECHNUNGSPRÜFUNG

Die Mitgliederversammlung wählt für jeweils 2 Jahre 2 Kassenprüfer. Die Kassenprüfer haben die Aufgabe, Rechnungsbelege sowie deren ordnungsgemäße Verbuchung und die Mittelverwendung zu prüfen und dabei insbesondere die satzungsgemäße und steuerlich korrekte Mittelverwendung festzustellen. Die Prüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Vorstand getätigten Ausgaben. Die Revisoren haben die Mitgliederversammlung über das Ergebnis der Kassenprüfung zu unterrichten.

§ 12 PROTOKOLLE

Über alle Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen sind Protokolle zu führen, die vom Versammlungs- bzw. Sitzungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen sind. Diese Protokolle sind in den Mitgliederversammlungen zur Einsicht auszulegen oder werden den Mitgliedern auf elektronischem Wege bekannt gemacht.

§ 13 SATZUNGSÄNDERUNG

Satzungsänderungen können nur mit 2/3 Mehrheit der in der Mitgliederversammlung erschienenen stimmberechtigten Mitglieder erfolgen.

§ 14 AUFLÖSUNG DES VEREINS

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur die Mitgliederversammlung beschließen. Hierzu bedarf es einer Mehrheit von mindestens 2/3 aller stimmberechtigten Mitglieder.
  2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins fällt das Vermögen des Vereins an die Höpfner Stiftung, Rintheimer Str. 33, 76131 Karlsruhe, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
  3. Für den Fall der Auflösung des Vereins werden die verbliebenen vertretungsberechtigten Vereinsmitglieder zu Liquidatoren bestellt.

§16 SCHLUSSBESTIMMUNG

Vorstehender Satzungsinhalt wurde von der Gründungsversammlung am 21.05.2009 beschlossen und zuletzt in der Mitgliederversammlung am 17.07.2011 geändert.

Gebührenordnung Lichtwert e.V.

Stand: 01.03.2016

 

1             Aufnahmegebühr

Es wird bei der Aufnahme in den Verein eine einmalige Aufnahmegebühr von

100,- € (in Worten: einhundert Euro) –Erwachsene

50,00 € (in Worten: fünfzig Euro) – Auszubildende und Studenten

25,00 € (in Worten fünfundzwanzig Euro) – Schüler

erhoben. Die Aufnahmegebühr wird bei Austritt nicht zurückerstattet. Der Vorstand kann nach eigenem Ermessen diesen Betrag in Arbeitsstunden umwandeln, bzw. die Zahlung aussetzen oder im begründeten Ausnahmefall erlassen. Für diese Entscheidung ist Einstimmigkeit erforderlich.

 

2             Mitgliedsbeitrag

Es wird ab dem 1.1.2016 von den Mitgliedern ein Mitgliedsbeitrag wie folgt erhoben:

15,00€ Monat Einzelmitglied
35,00€ Monat Einzelmitglied Studio (ermäßigte Nutzungsgebühren)
100,00€ Monat Einzelmitgliedschat Flat (limitierte Anzahl kostenloser Nutzungen)
10,00€ Monat Einzelmitglied während Studium oder Ausbildung, Nachweis erforderlich
5,00€ Monat Einzelmitglied unter 18 Jahren
80,00€ Jahr Einzelmitglied Passiv

 

Die Zahlung erfolgt vorzugsweise per Dauerauftrag oder durch Überweisung und ist jährlich oder monatlich im Voraus zu entrichten. Bei Austritt aus dem Verein werden zu viel bezahlte Beiträge, auf volle Monate abgerundet, zurückerstattet.

Ein Wechsel zwischen den Mitgliedschaften ist zum 01.01 eines Jahres möglich. In begründeten Ausnahmefällen auf Vorstandsbeschluss auch zu anderen Terminen, aber nicht häufiger als einmal im Jahr.

 

 

3             Tagesmitgliedschaften

Für kostenpflichtige Veranstaltung ist eine Tagesmitgliedschaft notwendig. Der Betrag von 1 € ist in den jeweiligen Gebühren bereits enthalten.

Dauert eine Abendveranstaltung länger als 24 Uhr, so ist kein erneuter Betrag  zu erheben. Bei mehrtägigen Veranstaltungen ist der Beitrag erneut zu erheben. In den Studionutzungsgebühren ist eine pauschale Tagesmitgliedschaft von externen 5 Personen enthalten.

 

4             Teilnahmegebühren

Die Teilnahmegebühren für Exkursionen, Veranstaltungen, Ausstellungen, Workshops, etc. werden nach dem jeweiligen Aufwand festgelegt und vor den einzelnen Terminen bekannt gegeben.

 

5             Nutzungsgebühr für Vereinsräumlichkeiten und –Studios

Die Vereinsräumlichkeiten können von den Mitgliedern entsprechend der Regelung in der Hausordnung genutzt werden. Für die Studios fallen dabei Gebühren wie folgt an:

Einzelmitglied

Studio „Burg“:                                                  10,- € pro Block

Studio „Tenne“                                                 40,- € pro Block

Porty                                                                    40,- € pro Tag

 

Einzelmitglied Studio

Studio „Burg“:                                                  -,- € pro Block, fünf Blöcke pro Monat, danach 5,00

Studio „Tenne“                                                 15,- € pro Block, ändern auf 20

Porty                                                                    40,- pro Tag

 

Einzelmitglied Flat

Studio „Burg“:                                                  -,- € pro Block, max. 8 Blöcke pro Monat

Studio „Tenne“                                                 -,- € pro Block, max. 8 Blöcke pro Monat

Porty                                                                    40,- € pro Tag

 
Die unangemeldete Nutzung der Vereinsräume  erwirkt folgende Strafen:

  1. Verstoß – 50Euro, kostenpflichtige Veranstaltung  100 Euro
  2. Verstoß – 100Euro, kostenpflichtige Veranstaltung  300 Euro
    Entzug des Zugangskeys für 6 Monate,
  3. Verstoß – fristlose Kündigung der Mitgliedschaft
    keine Rückerstattung bereits bezahlter Beiträge.

 

Die Gebühren sind sofort nach Erhalt der Nutzungsaufstellung zur Zahlung fällig. Bei der Überziehung eines gebuchten Blockes um mehr als 30 Minuten werden 10€ pro angebrochene Stunde fällig. Eine Überziehung ist ausgeschlossen, sofern das Set bereits im folgenden Block vergeben ist.

Wird ein Block reserviert, nicht genutzt und erst nach dem Termin wieder ausgetragen ist eine Gebühr von 5,- € zu zahlen.

Bei der erstmaligen Nutzung ist eine Kaution von 50€ vom jeweiligen Nutzer zu hinterlegen. Diese wird solange einbehalten, wie das Mitglied Studiozugang haben möchte. Dies wird idR die gesamte Zeit der Vereinszugehörigkeit sein.

Der Vorstand darf die Blockpreise für befristete Aktionszeiträume senken. Hierfür ist eine einfache Mehrheit im Vorstand nötig. Ebenso für nicht voll genutzte Blöcke (besser formulieren)

 

6             Beitragsregelung für Mentoren

Die Beiträge für Mentoren liegen im Jahr 2009 und 2010 (ab Mietbeginn der Vereinsräumlichkeiten) bei maximal 100€/Monat. Die Beiträge sollen die Finanzierung der Vereinsräumlichkeiten sicherstellen und decken dabei den Betrag ab, der zur Finanzierung der Miete und der Nebenkosten notwendig ist und nicht aus vereinseigenen Mitteln erbracht werden kann. Dabei werden die Beiträge zwischen 0,- € und 100,- € nach Vorgabe des Vorstands angepasst. Zur Festlegung des Beitrages ist eine einfache Mehrheit im Vorstand notwendig. Nach dem Jahr 2010 muss der Betrag jährlich überprüft werden und kann dann verringert, bzw. nur mit einstimmiger Zustimmung der Mentoren erhöht werden.

Die Beitragserhebung für Mentoren wird ausgesetzt, wenn ein Mentor eine entsprechende Spende am Jahresanfang leistet. In den Beiträgen der Mentoren sind der Mitgliedsbeitrag und jegliche Nutzungsgebühr für die Vereinsräume bereits enthalten.

 

7             Arbeitsstunden:

Es wird von jedem Vereinsmitglied erwartet, dass er/sie für den Vereinsbetrieb 5 Arbeitsstunden ableistet. Diese Ableistung erfolgt nach Absprache/Organisation durch den Vorstand.

 

8             Ehrenmitglieder

Ehrenmitglieder können auf Vorstandsbeschluss von der Beitragszahlung freigestellt werden. Diese Freistellung kann jederzeit durch Vorstandsbeschluss wieder aufgehoben werden.

 

9             Geltungsbereich

Die Gebührenordnung ist für alle Mitglieder verbindlich.

 

Hausordnung Lichtwert e.V.

Stand: 21.11.2010

1 Geltungsbereich

Diese Hausordnung gilt für die Vereinsräume in der Hoepfner-Burg, Haid-und-Neu-Str., Karlsruhe.

2 Studio „Burg“ (gegenüber dem Studioeingang) & Studio „Tenne“ (neben dem Gemeinschaftsraum, mit Notausgang).

Zur Nutzung ist die Reservierung des Studios und die einmalige Teilnahme an einer Studiotechnikeinweisung erforderlich. Die Nutzung erfolgt im Sinne gleichmäßiger Verteilung der Nutzungszeiten, Vorrang hat derjenige Nutzer, der noch keine Nutzungszeit pro Woche hatte, danach der, der diesen Block noch nicht genutzt hat.
Bei gleichen Nutzungen hat der Vorrang, der zuerst reserviert hat. Jede Nutzung kann nur nach einmaliger Einweisung und Nennung eines Mentors erfolgen, der für technische Fragen als Ansprechpartner fungiert
Weiterhin ist die Reservierung des Studios mit Eintrag des Mentors und die Hinterlegung einer Kaution in Höhe vo n 50,-€ (für Schlüsselkarte/
Studionutzung) erforderlich.

3 Reservierungen müssen online im Kalender des Sets eingetragen sein.

Die Nutzung von mehreren Blöcken in Folge oder mehreren Studios/Räumen durch das selbe Mitglied sollte die Ausnahme sein und bedarf der Zustimmung des Vorstands.

4 Gemeinschafts-/Sanitärbereich/Küche

Gemeinschafts-/Sanitärbereich/Küche sind durch alle pfleglich zu behandeln und sauber zu hinterlassen. Mitgebrachtes Essen, Getränke, etc. müssen direkt wieder mitgenommen werden. Eine Lagerung ist untersagt. Details regeltdie ausgehängte Küchenordnung.
Werden bei Veranstaltungen Speisen und Getränke vom Verein bereitgestellt ist in diesem Fall ist das Mitbringen von Speisen und Getränken untersagt.

6 Zuritt

Zutritt zu den Vereinsräumlichkeiten haben ausschließlich Mitglieder. Gäs
te müssen eine Tagesmitgliedschaft abschließen. Verantwortlich hierfür ist der Gastgeber/das einladende Mitglied. Bei Veranstaltungen wird ein verantwortlicher Mentor benannt. Dieser übt auch in Abwesenheit des 1. Vorsitzenden das Hausrecht aus.

7 Beigestelltes Eigentum

Beigestelltes Eigentum wird vor der erstmaligen Verwendung durch die Mentoren bewertet. In einem Schadensfall (im Rahmen einer Vereinsaktivität verursacht) hat der Vorstand die Wahl, ob der Verein den Gegenstand reparieren lässt oder ob der Zeit-/Geldwert ersetzt wird.
Beigestelltes Eigentum kann durch den Eigentümer nach Ankündigung (min. 2 Werktage) aus den Räumlichkeiten mitgenommen werden. Die Idee ist, dass dieses die Ausnahme ist. Mitgebrachtes Eigentum, welches nicht von den Mentoren bewertet wurde, unterliegt grundsätzlich der Verantwortung des Besitzers. Im Schadensfall ist der Besitzer allein
verantwortlich.
Jeder Nutzer verpflichtet sich, schonend und sparsam mit den Geräten und Einrichtungsgegenständen umzugehen.

8 Öffentliche Bibliothek

Die öffentliche Bibliothek ist im Gemeinschaftsraum eingerichtet. Es dürfen bis zur Einführung einer Ausleihregelung keine Bücher und Zeitschriften ausgeliehen werden.

9 Rauchverbot

Im gesamten Bereich der Vereinsräume herrscht absolutes Rauchverbot, sowie das Verbot für Feuer und offenes Licht (auch Kerzen). Bei Verstoss wird die Kaution einbehalten und der Vorfall ggf. zur Anzeige gebracht.

10 Protokollierung

Bei einer Nutzung erfolgt ggf. eine Übergabe/Abnahme durch einen Mentor. Bei jeder Nutzung ist ein Eintrag ins Studiobuch vorzunehmen.

11 Benutzung

Der Nutzer bestätigt, dass er über die nötigen Fachkenntnisse verfügt und die Benutzung des Sets und sämtlicher Einrichtungen auf eigene Gefahr erfolgt, sowohl vom Nutzer als auch von dessen Begleitpersonen.

12 Vereinsveranstaltungen

Vereinsveranstaltungen haben in jedem Fall Vorrang vor Einzelnutzungen. Bei Vereinsveranstaltungen werden ggf. reservierte Einzelnutzungen gestrichen, das Mitglied, dessen Nutzung entfällt, wird umgehend per Email informiert.

13 Sauberkeit

Der Bereich der Vereinsräumlichkeiten ist sauber zu hinterlassen. Sollte nach der Nutzung eine Reinigun g des Raumes notwendig werden, ist ein Beitrag von 150€ vom Nutzer zu zahlen. Der Vorstand ist berechtigt bei Bedarf eine professionelle Reinigung vornehmen zu lassen. Die Kosten dafür trägt der Verursacher der Verschmutzung.

14 Meldung von Schäden

Nutzer müssen verursachte Schäden unverzüglich dem Verein mitteilen. Hierzu ist telefonischer Kontakt mit einer der unten genannten Personen aufzunehmen. Sollte keine der aufgeführten Personen erreichbar sein, ist der Verein spätestens zwei Stunden nach Mietende per E-mail über den Schadensfall zu unterrichten. Die Verpflichtung zum Schadenersatz regelt sich nach Punkt 3, sowie nach den Bestimmungen des Zivilrechts.

15 Film- und Fotoaufnahmen

Jede Art von Fotos oder Filmaufnahmen sowie Aktivitäten, welche gesetzlich verboten sind, sind selbstverständlich auch in den Vereinsräumlichkeiten verboten. Jeder Verstoß wird zur Anzeige gebracht.

16 Haftung

Der Verein haftet nicht für Schäden, die Nutzer oder Besucher davontragen, es sei denn, der Verein hat diese infolge von Vorsatz oder grober Fachlässigkeit verursacht. Die Leistung von Schadensersatz durch den Verein wegen Abhandenkommens von Sachen und Gegenständen der Nutzer und Besucher ist ausgeschlossen.

GESCHÄFTSORDNUNG DES VORSTANDES

Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorstand sowie dem Kassierer/Schatzmeister. Zum erweiterten Vorstand gehören darüber hinaus der 2. Vorstand, der Pressesprecher und der Schriftführer. Dem Vorstand zugeordnet, jedoch nicht Mitglieder des Vorstands, sind die beiden Kassenprüfer.

1. Grundlage

Die Geschäftsordnung ergänzt die Satzung und wurde vom Vorstand am 28.02.2013 beschlossen. Sie gilt bis zum Beschluss einer neuen Geschäftsordnung durch den Vorstand.

2. Sitzungen

Vorstandsbeschlüsse (auch z.B. Anschaffungen, Neuaufnahmen etc.) werden auf Sitzungen oder im Umlaufverfahren gefasst.
Vorstandsitzungen finden mindestens zweimal im Jahr sowie bei Bedarf statt. Die Einladung erfolgt schriftlich mit einer Frist von 7 Tagen durch den 1. Vorstand. Der Tag der Absendung wird bei der Frist nicht mitgerechnet. Eine Einladung per E-Mail oder per Fax ist der schriftlichen Einladung gleichzusetzen, jedoch nicht eine einfache öffentliche Bekanntgabe („Posten“).
In besonders eiligen Fällen kann ein Vorstand eine Sitzung auch mit kürzerer Frist einberufen. Wenn ein anderes Mitglied des (erweiterten) Vorstands die Abhaltung einer Vorstandssitzung für geboten hält und der 1. Vorstand diese trotz entsprechender Aufforderung nicht einberuft, so ist jedes Mitglied des (erweiterten) Vorstands berechtigt, eine Vorstandssitzung einzuberufen. Die sonstigen Form- und Fristvorschriften für die Einberufung bleiben bestehen. Vorstandssitzungen sind nicht öffentlich; auf Antrag eines Vereinsmitglieds kann der Vorstand beschließen, eine bestimmte Sitzung öffentlich abzuhalten und/oder Gäste einzuladen.

3. Vorstandsbeschlüsse

Der Vorstand ist immer beschlussfähig, wenn alle Mitglieder anwesend oder vertreten sind (schriftliche Vollmacht). Zur Vertretung kann ein Teilnehmer einem Mitglied des (erweiterten) Vorstands eine schriftliche Vollmacht geben.
Vorstandssitzungen sind darüber hinaus auch dann unabhängig von Form-
und Fristvorschriften IMMER beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder des (erweiterten) Vorstands anwesend oder vertreten sind UND wenn zur Sitzung mindestens 7 Tage vorher per Mail, Fax oder sonstiger schriftlicher Kommunikation eingeladen worden ist.
Umlaufbeschlüsse sind unabhängig von Form- und Fristvorschriften IMMER gültig, wenn sich alle Mitglieder des Vorstands und des erweiterten Vorstands damit einverstanden erklärt haben, dass ein Beschluss im Umlaufverfahren gefasst wird, oder wenn für den spezifischen Beschluss auf einer beschlussfähigen Vorstandssitzung festgelegt wurde, dass er als Umlaufbeschluss zu fassen ist.
Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden.
Als Bagatellregelung wird festgelegt, dass Entscheidungen von geringer Tragweite, insbesondere Entscheidungen, welche den Verein mit einem Wert von weniger als 300 € belasten oder begünstigen, auch von einem der beiden Vorstandsmitglieder allein oder von zwei Mitgliedern des erweiterten Vorstands gemeinsam gefasst werden können.

4. Ressorts

Der Vorstand kann eine Aufgabenteilung in seiner Mitte beschließen. Die Aufgaben des Kassenwarts und des Schriftführers sind jedoch nur im Falle persönlicher Verhinderung delegierbar.
Soweit im Verein Arbeitskreise gebildet werden, vertritt das jeweils zuständige Vorstandsmitglied die Meinung des Arbeitskreises in der nächsten Sitzung, um eventuelle Vorstandsbeschlüsse hierzu herbeizuführen. Arbeitskreise haben demnach nur Vorschlagsrecht, können jedoch keine eigenen Entscheidungen treffen, außer wenn sie vom Vorstand durch einen Vorstandsbeschluss dazu beauftragt werden.
Der Vorstand handelt einheitlich und als Ganzes. Nach außen hin wird er durch den 1. Vorsitzenden vertreten, der im Falle seiner Verhinderung ein anderes Vorstandsmitglied mit seiner Vertretung beauftragen darf. Gegenüber der Presse wird der Vorstand ausschließlich vom Pressesprecher vertreten.

5. Aufnahme von Mitgliedern

Sobald ein schriftlicher Aufnahmeantrag vorliegt, entscheidet der Vorstand in der nächsten Sitzung gemäß Paragraf 2. Der Vorstand kann festlegen, dass Antragsteller Arbeitsproben einreichen müssen. Deren Qualität wird dann bei der Entscheidung berücksichtigt.

6. Protokolle

Der Schriftführer fertigt von jeder Vorstandssitzung und jedem Umlaufbeschluss ein Ergebnisprotokoll an. Dieses wird allen Mitgliedern des Vorstands und des erweiter ten Vorstands per Mail zugeschickt. Wenn jemand der Auffassung ist, dass ein Beschluss dort nicht richtig wiedergegeben ist, hat er innerhalb von 10 Tagen nach Versand der Mail

Widerspruch einzulegen.
Danach gilt das Protokoll als angenommen. Das angenommene
Protokoll ist vom Protokollführer zu unterzeichnen und, soweit dies von der Mitgliederversammlung gewünscht wird, im internen Teil der Website
des Vereins zu publizieren.